Die unbeliebten office@ und info@ Adressen

Veröffentlicht am 24. Apr 2012 von in der Kategorie E-Mail Marketing, Tipps & Tricks

Wir kennen es alle und wir haben sie alle – unpersonalisierte E-Mail Adressen, wie z.B. office@ / info@ / post@ / etc., als Newsletterabonnenten. Meistens stecken mehrere Personen hinter diesen Adressen: Entweder weil mehrere User das Konto abrufen, oder weil eintreffende Mails automatisch an mehrere Personen weitergeleitet werden.

Doch warum könnten genau mit diesen E-Mail Adressen Probleme auftauchen?

Die unbeliebten office@ und info@ Adressen


1. Unerwünschtes Überschreiben
Viele der führenden E-Mail Marketing Systeme führen einen Duplikate-Abgleich anhand der E-Mail Adresse durch. Das bedeutet, dass ein neuer Empfänger, der sich mit einer bestehenden Adresse für einen Newsletter anmeldet, damit einen bereits bestehenden Empfänger überschreibt. Absolut vorteilhaft bei einer persönlichen E-Mail Adresse, doch bei einer unpersönlichen Adresse könnten somit weitere Probleme folgen.


2. Falsche Personalisierung
Herr A. und Frau B. rufen die info@domain.de ab. Herr A. hat sich zu einem Newsletter angemeldet (inkl. personenbezogener Daten: Geschlecht, Vor- und Zuname, Abteilung, Interessen etc.)

Der Newsletter wird versendet und Frau B. ruft diesen ab. In der Anrede “Sehr geehrter Herr A.” – dies ist zwar ärgerlich aber meiner Meinung nach kein Beinbruch. Bei einer inhaltlichen Personalisierung hingegen, insbesondere bei direkten Verkaufsnewslettern, könnte dies realen Umsatz kosten, da Frau B. keinen Bezug zu den Inhalten hat und diesen eventuell direkt löscht bzw. sich abmeldet.


3. Verfälschte Statistiken
Wer seine Zielgruppe kennt, weiß genau wie diese tickt! Unterschiedliche Klickverhalten, ausgelöst durch div. Faktoren wie Alter, Geschlecht, Interessen etc., können die Newsletter-Statistiken in Bezug auf Öffnungsrate und Artikelpopularität enorm verfälschen.


Dieser Beitrag soll euch nicht dazu animieren alle info@, post@, office@ zu blockieren, sondern darauf hinweisen, wie sensibel mit diesen unpersönlichen Adressen umgegangen werden muss.

Ein Hinweis auf der Anmeldeseite kann Wunder wirken indem man den Empfänger dazu bringt, eine persönliche Mail Adresse zu verwenden!

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